Menschenmenge demonstriert

Der CO2-Fußabdruck des Internets

Der CO2-Ausstoß des Internets ist, laut dem Berliner Borderstep Institut, ebenso hoch wie der des gesamten Flugverkehrs weltweit.

 

Hauptverursacher für den hohen Energiebedarf sind Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube und Amazon Prime. Bereits 58 % Anteil am gesamten Strombedarf des Internets haben diese Portale – Tendenz steigend.

 

Rund 13,2 Milliarden kWh an Strom benötigten die Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2017. Die Stadt Berlin hat einen vergleichbar hohen Energieverbrauch pro Jahr, das zeigt eine ergänzende Statistik des Berliner Instituts. Den sechstgrößten Stromverbrauch der Erde hätte das Internet, wenn man es als Land betrachten würde. Untersuchungen von Greenpeace belegen diese Aussage. 200 Milliarden kWh werden für das weltweite Streaming im Internet pro Jahr benötigt. Zum Vergleich: 2500 kWh verbraucht ein deutscher Privathaushalt im selben Zeitraum.

 

Energieeffiziente Lösungen stehen momentan im Fokus der IT-Unternehmen und Klimaexperten. Klimaneutrale Rechenzentren, basierend auf Wasserkraft, entstanden in den letzten Jahren unter anderem in Norwegen. Zwei davon werden seit Juni 2019 auch von Volkswagen genutzt.

 

Möglichkeit zum Klimaschutz laut Energieversorger E.ON: Wer alte E-Mails oder den Spam-Ordner regelmäßig leert, gibt Kapazitäten auf den Servern frei und spart damit effektiv CO2.

Florian Waßmus
Florian Waßmus

floschreibt.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.